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Pressemitteilungen

Altersschwerhörigkeit nicht ignorieren

Mehr als jeder dritte Deutsche leidet mit 60 Jahren unter Altersschwerhörigkeit. Ab dem 70. Lebensjahr verdoppelt sich sogar die Zahl der Betroffenen. Doch bei Schwerhörigkeit geht es nicht nur um das Hören an sich, sondern vor allem um das „Dazugehören“. Hals-Nasen-Ohren-Ärzte raten deshalb zu jährlichen Kontrolluntersuchungen ab dem 50. Lebensjahr und empfehlen Betroffenen das regelmäßige Tragen von Hörgeräten.

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Tinnitus: Stress nicht immer Auslöser

Wenn es permanent in den Ohren klingelt oder ständiges Fiepen über lange Zeit keinen ruhigen Moment zulässt, leiden Betroffene häufig unter Tinnitus. Etwa zehn Prozent der Bevölkerung lernen im Laufe ihres Lebens diesen akustischen Begleiter kennen. Viele verstehen Tinnitus fälschlicherweise als Krankheit, doch tatsächlich handelt es sich lediglich um ein Symptom. Rein symptomorientierte Behandlungen versprechen aber selten Aussicht auf Erfolg. Deshalb gilt es, Ursachen zu ergründen und diesen dann entgegenzuwirken. Dabei hilft ein neues Behandlungskonzept, bei dem Fachärzte die einzelnen Auslöser ermitteln und speziell auf den Patienten zugeschnittene Therapieansätze entwickeln.

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Gute Nachricht für Tinnitus-Betroffene: Geräusche unterdrücken Tinnitus auf neuronaler Ebene

Tinnitus hat viele Gesichter. Manchmal pfeift, fiept oder klingelt er, manchmal rauscht, brummt oder zischt er im Ohr. Manchmal ist es ein durchgehender Ton, manchmal ein zeitweise auftretender. Allen Formen gemeinsam: Sie lassen Betroffenen kaum einen Moment der Ruhe und Entspannung. Tinnitus gilt bisher als nicht heilbar. Für alle Patienten mit einem tonalen Tinnitus, also einem Ohrgeräusch, das seine Frequenz nicht oder nur unwesentlich ändert, gibt es nun eine neue Therapie. Mithilfe eines speziellen Geräusch- Mixes wird dabei der Tinnitus auf neuronaler Ebene reduziert. In Einzelfällen verstummt er sogar ganz.

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Badeotitis: Vaseline und Watte im Ohr helfen

Ferienzeit ist Schwimmbadzeit und damit zugleich Hochsaison für Entzündungen im Gehörgang. Der sogenannten Badeotitis lässt sich aber mit einfachen Mitteln vorbeugen, sofern nicht organische Ursachen vorliegen. So verhindert beispielsweise das regelmäßige Ausspülen der Gehörgänge und das anschließende Trocken die Keimbesiedlung. Darauf weist das HNOnet NRW, ein Zusammenschluss niedergelassener HNO-Ärzte, hin.

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Geräusche: Wenn das Gehirn zum Verstärker wird

Geräusche empfindet jeder anders. Den Straßenverkehr wird ein Stadtmensch als weit weniger störend erbeben, als jemand, der in einer ruhigen Seitenstraße auf dem Dorf lebt. Grundsätzlich gestaltet sich die Empfindlichkeit bei jedem Menschen anders. Mit steigendem Alter wächst allerdings die Gefahr, dass das Ohr bereits geschädigt und damit verwundbarer für Erkrankungen durch Lärm ist. Auch wer gestresst ist, ist empfindlich für Geräusche. Das kann bis hin zu Geräuschüberempfindlichkeit führen.

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