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Pressemitteilungen

Kommen nach den Schulschließungen jetzt auch Praxisschließungen?

Dr. Uso Walter Vorstandsvorsitzender HNOnet NRW eGVon der Politik werden die niedergelassenen Ärzte gerne als systemrelevant eingestuft. Umso unverständlicher ist es, dass sie in der jetzigen Situation vollkommen alleine gelassen werden. Nachschub an Schutzausrüstung ist trotz gegenteiligen Versprechungen von Landesregierung und KV nicht in Sicht. Dadurch ist nicht nur die ambulante Versorgung der HNO-Patienten akut gefährdet, sondern zunehmend auch ihre Gesundheit. Und die des Praxispersonals: 3/4 der HNO-Praxen in NRW haben keinen Zugang zu Virusschutzmasken und Desinfektionsmitteln. Bei dem naturgemäß engen Kontakt der HNO-Ärzte zu den Schleimhäuten der oberen Atemwege ist diese Berufsgruppe besonders gefährdet.
In Wuhan waren unter den verstorbenen Ärzten die HNO-Ärzte die am häufigsten genannten. Die Deutsche Gesellschaft für HNO-Heilkunde empfiehlt daher, auf eine intensive Untersuchung der Nase komplett zu verzichten, da hier die größte Viruslast zu erwarten ist (https://www.hno.org/de/corona). Aus dem gleichen Grund werden bis auf weiteres keine operativen HNO-Eingriffe mehr durchgeführt, die medizinisch nicht absolut zwingend sind.

Sollten die Versorungsengpässe bestehen bleiben, werden voraussichtlich bereits nächste Woche erste HNO-Praxen schließen müssen, um sich, ihre Mitarbeiter und vor allem die Patienten vor einer Infektion zu schützen.

Foto: Dr. Uso Walter, Vorstandsvorsitzender HNOnet NRW eG

Vertrag zwischen HNOnet NRW und BIG soll Versorgung von Tinnitus-Patienten verbessern

Leitlinien: meiste Tinnitus-Therapien unwirksam
Im September wurden auf dem Tinnitus-Symposium in Berlin die neuen europäischen Leitlinien für die Behandlung des Tinnitus vorgestellt. Beachtlich ist, dass sie ausschließlich verhaltenstherapeutischen Behandlungsmethoden eine hohe Evidenz zusprechen. Schon länger arbeiten HNOnet-NRW und BIG direkt gesund deshalb an einer Integration einer verhaltenstherapeutischen Tinnitus-Therapie in die Praxis. Dies mündete nun in einen Vertrag zur besonderen Versorgung, den beide Seiten zum 1. Januar 2019 geschlossen haben.

Erkältungen: Ruhe und Meerwasser helfen

Infekte nicht auf die leichte Schulter nehmen
Nun ist die kalte Jahreszeit endgültig angekommen und damit steigt auch die Zahl grippaler Infekte. Bis zu dreimal im Jahr trifft es Erwachsene, Kinder im Vorschulalter sogar vier bis achtmal jährlich. Viele greifen dann zu Säften, Dragees, Sprays oder Einreibungen aus der Apotheke. Doch Vorsicht: viele lindern zwar kurzfristig Symptome, bergen aber die Gefahr, dass sich der Erkrankte danach nicht ausreichend schont.

Schnarchen: Bauchumfang und Alkohol reduzieren

Achtung bei zusätzlicher Müdigkeit am Tag
Sägende Atemgeräusche halten nicht nur vom Schlaf ab, sondern strapazieren auch so manche Beziehung. Fachleute unterscheiden zwischen dem relativ unkomplizierten "primären Schnarchen", das die Atmung der Schlafenden kaum beeinträchtigt, und dem gesundheitsschädlichen "obstruktiven Schnarchen", das die Atmung so stark behindert, dass sie beim Schlafen regelmäßig kurzzeitig aussetzt. Der Schlaf ist dann weniger erholsam.

 

Jubeln zur WM – aber bitte nicht zu laut!

HNO-Ärzte weisen auf mögliche Gehörschäden hin
Jeder Fußballfan wartet auf den Startschuss zur Weltmeisterschaft in Russland. Dann heißt es wieder: Public Viewing, lautstarkes Anfeuern, Jubeln und Feiern bei jedem Tor. Dabei liegen in seit einigen Jahr große WM-Tröten voll im Trend. Vuvuzuelas erzeugen bei entsprechender Nutzung einen Schalldruck von 130 Dezibel Lautstärke, vergleichbar mit einem startenden Düsenjet. Genau richtig, um sein Team beim Zug zum Tor zu unterstützen.

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