Es klingt wie eine oft gehörte Drohung: „Unter diesen Rahmenbedingungen ist kein wirtschaftliches Arbeiten mehr möglich. Entlassungen von medizinischen Fachangestellten sowie Kürzungen von Sprechzeiten und Leistungen für Patienten sind die unvermeidbare Folge“, sagt Dr. Uso Walter, Vorstandsvorsitzender des HNOnet-NRW. Doch das HNOnet und der Berufsverband der HNO-Ärzte drohen nicht, sondern handeln jetzt auch. Bei einer Protestveranstaltung am 9. Januar in der KV Nordrhein ließen etwa 300 HNO-Ärzte ihrem Unmut freien Lauf und setzten damit gleichzeitig den Anfangspunkt für den Wandel der HNO-Medizin in Nordrhein. Für Kassenpatienten bleiben HNO-Praxen ab Februar freitags geschlossen.