Ab Ende Januar 2016 muss jede KV eine Terminservicestelle einrichten, so sieht es das GKV-Versorgungstärkungsgesetz vor. Während viele Fachärzte den Terminservicestellen mit Skepsis begegnen, sehen die HNO-Ärzte aus Nordrhein-Westfalen dem Start gelassenen entgegen. Eine Umfrage unter den Mitgliedern des Netzwerks, dem 420 HNO-Ärzte angehören, hat ergeben, dass es bei dringlichen Fällen in NRW keine Probleme gibt. Immerhin haben alle Befragten angegeben, solche Patienten noch am gleichen Tag zu behandeln. Die Fachärzte betonen jedoch zugleich, dass die Organisation über die KV ein neues Bürokratiemonster ist und Gelder verbraucht, die in der Patientenversorgung fehlen.