November 2012 - Piercings bedeuten heutzutage nicht mehr nur Rebellion und Anders-Sein, sondern stellen Schmuckstücke dar. Jeder 15. Mensch in Deutschland besitzt laut Umfrage ein Piercing an Nase, Zunge, Kinn, Ohrmuschel, Augenbrauen, Lippen oder Wangen. Besonders Frauen zwischen 14 und 24 schmücken sich häufig mit Steckern und Ringen in der Haut. Da es sich bei frisch gestochenen Piercings aber erst einmal um offene Wunden handelt, treten gelegentlich auch Komplikationen auf. Piercings gehören in diesem Bereich am besten in HNO-Facharzthände.

HNO-Ärzte piercen stets unter sterilen Bedingungen und mit standardisierten Instrumenten. Zuvor desinfizieren sie die markierte Stelle und entfernen eventuell störende Haare. Aufgrund genauer Kenntnisse anatomischer Strukturen und der sterilen Vorgehensweise kommt es nur extrem selten zu Komplikationen. Sollte es dennoch einmal zu Infekten oder Einrissen der Haut kommen, behandeln HNO-Ärzte diese schnell und sicher. HNO-Fachärzte durchlaufen eine langjährige Ausbildung, bringen somit notwendiges Fachwissen sowie Qualifikationen mit und lernen nicht bloß vom Zusehen. Sie überwachen die zwischen vier Wochen und einem Jahr dauernden Heilungsprozesse regelmäßig. Nicht nur bei Komplikationen nach dem Piercingstechen ist ein Besuch beim Arzt also ratsam. Auch beim Stechen gilt: Piercings gehören in qualifizierte HNO-Hände.