November 2012 - Entgegen landläufiger Meinungen erkälten sich Menschen nicht aufgrund von Kälte, sondern durch Viren und Bakterien. Kalte Finger, Zehen, Nase und Ohren begünstigen Schnupfen und Co., da sie das Immunsystem schwächen und Erreger leichter in den Körper eindringen.

Dabei sind vor allem die Schleimhäute der oberen Atemwege eine bevorzugte Eintrittspforte. Um zu verhindern, dass diese im Winter austrocknen oder verkühlen und nicht mehr richtig arbeiten, gilt es viel zu trinken und für eine ausreichende Luftfeuchtigkeit zu sorgen, z.B. durch Schüsseln mit Wasser oder nassen Handtüchern auf den Heizungen. Auch wärmende Kleidung hilft, Verkühlungen zu vermeiden. Sportliche Betätigung, eine gesunde Ernährung und Immunstimulanzien oder Vitamine stärken zusätzlich die Abwehrkräfte. Immunstärkende Substanzen aber nicht übermäßig konsumieren.